Dienstag, 25. September 2012
Fast eine Milliarde Menschen hungern weltweit. Der Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler und Franz Fischler, ehemaliger EU-Agrarkommissar und heutiger Präsident des Think Tank "Europäisches Forum Alpbach" diskutierten bei Klaus Webhofer.
Franz Fischler und Jean Ziegler
Einer von sieben Erdenbürgern hungert. Aber seit die Finanz- und Wirtschaftkrise in den westlichen Industriestaaten alles überlagert und die Schlagzeilen beherrscht, spielen sich die Dramen mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab.
Staaten und Banken werden gerettet, Ernährungsprogramme und Entwicklungshilfe zusammengekürzt. Die verantwortlichen Politiker bestreiten jeden Zusammenhang.
Ist Hunger ein Schicksal, gar eine Notwendigkeit? Oder "Massenvernichtung" von Menschenhand, mithin der Skandal unseres Jahrhunderts, wie Jean Ziegler meint? Der Soziologe und Globalisierungskritiker mit Hang zur direkten Sprache spricht mit Franz Fischler, dem ehemaligen EU-Agrarkommissar und heutigen Präsidenten des Think Tank "Europäisches Forum Alpbach" Klartext:
Was sind die Ursachen für die Hunger- und Lebensmittelkrisen? Spekulation, Biotreibstoffe, Landgrabbing: Gibt es ein Geschäft mit dem Hunger? Wer sind die Profiteure der Globalisierung, wer ihre Opfer? Ist das "Recht auf Nahrung" nur ein leeres Wort?
Text: Klaus Webhofer
RadioKulturhaus - Food: For Whom?
23.07.2012
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ö1, unterstützt von Kattus.
Klartext: Das ganz normale Sterben
Dienstag, 25. September 2012
18:30 Uhr
Großer Sendesaal