Komponistenporträt Joanna Wozny
(c) J. J. Kucek
Klänge zu (er)finden und zu formen bedeutet für die in Graz lebende polnische Komponistin Joanna Wozny vor allem, sich auf künstlerische und musikalische Grenzgänge einzulassen. Zwischen Konkretisierung und Abstraktion changieren ihre teils fragilen, teils auch intensiv verdichteten Klangwelten, die in steter Verwandlung unbekanntes Terrain erforschen. Im Porträtkonzert waren neben "Vom Verschwinden einer Landschaft II" und "Surfacing" zwei neue Werke zu hören, die – wie viele Werke Joanna Woznys – vom Aspekt der Bewegung und der ständigen Variation und Transformation durchdrungen sind.
Die Komponistin hierzu: "Während in meinen früheren Stücken die Transformation sich auf einer formalen Ebene ereignet oder als Form bildendes Element fungiert hat, findet sie in den zwei neuen Stücken sozusagen in Echtzeit statt. Nicht die Transformation ist die Musik, sondern das Erklingende ist die bereits transformierte Musik, in der die frühere Gestalt reliktweise, in Form von Vernarbungen, Andeutungen ins Erklingende integriert ist." Moderation: Rainer Elstner.
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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Jeunesse und Ö1.
Service
Komponistenporträt Joanna Wozny
Donnerstag, 23. Mai 2013
20:00 Uhr
Großer Sendesaal
