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Im Zeit-Raum: Johannes Kaup im Gespräch mit Jan-Werner Müller und Ruth Wodak

Dienstag, 11. Oktober 2016

Gefahrenzone Populismus – Über die Manipulation demokratischer Diskurse.

Populismus ist in Europa wie weltweit auf dem Vormarsch und bestimmt in mehreren Staaten bereits die Politik, von Polen, der Slowakei, Ungarn, Griechenland bis zur Türkei. Populistische Parteien und Kampagnen von Frankreich, Spanien, Großbritannien über die Niederlande, Dänemark, Deutschland bis nach Österreich erfreuen sich immer breiterer Zustimmung. Um an die Macht zu kommen oder diese zu zementieren, beanspruchen rechte oder linke Populisten, die "wahre" Stimme des "Volkes" zu sein und dem Volkswillen endlich zum Durchbruch verhelfen zu wollen. Populismus erscheint allerorten im Gewand der radikaldemokratischen Bürgernähe, doch genauer betrachtet ist er nicht demokratisch und hat durch seinen manipulativen Umgang mit Fakten und Halbwahrheiten auch gefährliche antidemokratische Folgen.

Johannes Kaup sprach mit Jan-Werner Müller und Ruth Wodak über das Wesen, die Rhetorik und die Akteure des Populismus – und darüber, wie ein demokratischer Umgang damit aussehen könnte.

Jan-Werner Müller lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Princeton University. Seine jüngsten Publikationen: "Das demokratische Zeitalter. Eine politische Ideengeschichte Europas im 20. Jahrhundert", "Wo Europa endet. Ungarn, Brüssel und das Schicksal der liberalen Demokratie" und "Was ist Populismus?". Müller ist derzeit IWM-Fellow in Wien.

Ruth Wodak ist Sprachwissenschafterin an der Universität Wien und eine der renommiertesten Vertreterinnen der kritischen Diskurs-Analyse, Sozio-und Psycholinguistin und wurde mit zahlreichen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet. Publikationen zum Thema: "Politik mit der Angst" und "Zur Konstruktion nationaler Diskurse".

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen.

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Im Zeit-Raum: Johannes Kaup im Gespräch mit Jan-Werner Müller und Ruth Wodak
Dienstag, 11. Oktober 2016
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