Montag, 18. Februar 2008
Falco, international gefeierter Popstar Österreichs, pflegte einen ungewöhnlichen Umgang mit der Sprache. Die "schule für dichtung" gab die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Phänomens in Auftrag. Die Ergebnisse wurden als Lesung präsentiert.
Erstmals beschäftigten sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Falco als Textdichter. Ihr Thema war das, was ihn auszeichnet und von allen anderen unterschied: Der Umgang mit mehreren Sprachen, oft genug in einem einzigen Text: wienerisch, österreichisch, deutsch, englisch, italienisch, spanisch, jive-talk, die lautpoetischen Fragmente des rap, die Kürzelsprache der Internetgeneration etc.

Falco
“der schlange kur / ist nur l'amour, for sure / der schlange kur toujours / anakonda’mour” (aus Falco: data de groove).
Ihre Beträge stellten Peter Ernst, Martin Hainz, Klaus Kastberger, Ulrike Kramer, Christiane Pabst, Günter Zimmermann und Christian Ide Hintze vor. Dazu wurden Tonbeispiele eingespielt. Die anschließende Diskussion leitete Renée Gadsden. Falco wäre am 19. Februar 51 Jahre alt geworden.
15.09.2007
_Eine Veranstaltung der “schule für dichtung“ (sfd) - vienna poetry academy in Kooperation mit dem RadioKulturhaus._
Falco, der Textdichter
Montag, 18. Februar 2008
19:00 Uhr
ORF KulturCafe
Eintritt: frei
Buch-Tipp
Christian Ide Hintze, "viva la poesia", Residenz Verlag. Fotos, Dokumente, Klassenberichte und 4 Songs (“poetryschoolsong” mit Allen Ginsberg und Nick Cave, “beatles medley”, “revolution”, “stg. pepper”), die im Zusammenhang mit Falcos Arbeit an der “schule der dichtung“ entstanden sind.
Link
schule für dichtung