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Komponistenporträt: Peter Jakober

Samstag, 19. März 2011

Sieben Werke aus den letzten Jahren präsentierte der Komponist bei dem ihm gewidmeten Konzert.

Peter Jakober spannte einen großen Werkbogen von Stücken für Solostimme und Elektronik, für Quartett und andere Kammermusikbesetzungen bis hin zu Chor, einem Orgelpfeifenorchester und der Uraufführung einer Auftragskomposition von Jeunesse und ORF.

In allen Stücken ein Thema, dem sich der Komponist schon seit vielen Jahren intensiv widmet: Die Überlagerung mehrerer unabhängiger Temposchichten. Um dieses Konzept realisieren zu können, wurden den Musikern und Musikerinnen per Ohrhörer, unterschiedliche, oft knapp aneinander liegende Tempi zugespielt. Die Übereinanderlagerung dieser unterschiedlichen Tempi erzeugte facettenreiche Schattierungen und Brüche, wenn völlig autonom agierende Temposchichten gleichzeitig erklangen.

Das Pendant dazu bildeten mikrotonale Intervallkonstellationen. Repetierende Töne änderten durch Glissandi allmählich ihre Tonhöhen, erzeugten Klänge voller Schwebungen. Diese Klangereignisse wurden auf rhythmische Parameter transformiert, wenn gleichzeitige Aktionen allmählich in Phasenverschiebungen traten. Das Gespräch mit dem Komponisten führte Ursula Strubinsky.

25.01.2011

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Jeunesse und Ö1.

Service

Komponistenporträt: Peter Jakober
Samstag, 19. März 2011
20:00 Uhr
Großer Sendesaal

Peter Jakober

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