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Donnerstag, 20. September 2012

"Gemeinwohl-Ökonomie" – Vision und Praxis einer kooperativen Marktwirtschaft. Der Publizist Christian Felber, der Nachhaltigkeitsforscher Fred Luks und der Unternehmer Ernst Gugler im Gespräch mit Johannes Kaup.

Einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung (2010) zufolge, wünschen sich 90 Prozent der Österreicher/innen und 88 Prozent der Deutschen eine andere Wirtschaftsordnung. Enormes Echo hat das von Christian Felber vorgestellte Wirtschaftsmodell "Gemeinwohl-Ökonomie" ausgelöst. Binnen eines Jahres haben sich über tausend Privatpersonen, Initiativen, Unternehmen und Politiker dieser Idee angeschlossen.

Bei der Gemeinwohl-Ökonomie handelt es sich um eine "kooperative Marktwirtschaft". In dieser Wirtschaftsform gibt es weiterhin individuelle Initiative und Leistung, private Unternehmen, "freie" Märkte für die Preisbildung und es wird auch weiterhin Geld als Tauschmittel verwendet. Die Unternehmen streben aber nicht in Konkurrenz gegeneinander nach größtmöglichem Finanzgewinn, sondern kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls. Dabei setzt die Gemeinwohl-Ökonomie auf drei Wege: Bewusstseinsbildung, marktkonforme Anreize und ordnungspolitische Rahmengesetze.

Mit Johannes Kaup diskutierten: Christian Felber (geb. 1972 – Universitätslektor an der WU Wien, Mitbegründer von Attac), Fred Luks (geb. 1965 - Nachhaltigkeitsforscher, Forschungsaufenthalte u.a. an der New York University und der University of California at Berkeley, eine langjährige freie Mitarbeit am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie) und Ernst Gugler (geb. 1959 – Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Gugler cross media).

23.07.2012

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Wiener Zeitung.

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Gemeinwohl-Ökonomie

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