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Salam.Orient: Sormeh

Samstag, 3. November 2012

Ein vielversprechendes Trio, das – einen Bogen von orientalischer zu balkanischer Musik spannend – seinen kosmopolitischen Kompromiss in jüdischen Musiktraditionen sowie eigenwilligen Arrangements und Improvisationslust findet.

Golnar Shahyar und Mona Matbou Riahi aus dem Iran sowie Jelena Popržan aus Serbien haben sich beim Oficina Art Orchestra unter Leitung Alegre Corrêas und bei Projekten Mathias Rüeggs kennengelernt. Riahi und Shahyar interpretierten bereits mit ihrem Trio Gabbeh persische Musik, mit der Band Choub konzentriert sich Golnar Shahyar auf (Ethno-)Jazz, und Jelena Popržan ist seit einigen Jahren mit ihrem Duo Catch-Pop String-Strong höchst erfolgreich. Die erst 21-jährige Klarinettistin Mona Riahi spielte zudem schon an der Seite von Größen wie Djivan Gasparyan und Alim Qasimov.

Ihre Erfahrungen in Klassik und Jazz kommen den drei jungen Frauen auch bei Sormeh zugute, wenngleich sie hierbei trotz aller Innovation tiefen Respekt vor der Tradition bekunden: persische, bulgarische, armeni¬sche und griechische Musik, jiddische Cabaret-Songs aus New York und sephardische Canciones aus der Levante, schräge instrumentale Klezmer- und Balkan-Attacken sowie vertonte Lyrik, zeitlose wie zeitgenös¬sische Chansons und Eigenkompositionen. Gewagt, elegant und geheimnisvoll wie ein orientalischer Lidstrich, denn nichts anderes heißt das persische Wort "Sormeh". Für das RadioKulturhaus-Konzert hat das Trio den niederländischen Perkussionisten Babak Maddah als Gastmusiker eingeladen.

27.09.2012

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Festival Salam.Orient.

Service

Salam.Orient: Sormeh
Samstag, 3. November 2012
19:30 Uhr
Großer Sendesaal

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