Teresa Reiter und Vedran Dzihic

Teresa Reiter und Vedran Dzihic © Markus Müller-Schinwald

Ö1 Europagespräch

Gefährden die neuen Despoten in Mittel- und Osteuropa die Einheit der Union?

Am Papier sind sie lupenreine Demokratien. Doch schaut man auf die Dinge wie Medienfreiheit, Gewaltenteilung oder faire Wahlen, dann bleibt vom demokratischen Anstrich nicht viel übrig.

Besonders in Ungarn und Serbien bröckelt die Fassade, auch anderen Ländern bewegen sich in diese Richtung: Von Polen über Slowenien bis Bulgarien. Für den Zusammenhalt innerhalb der EU wird das zu einem immer größeren Problem. Denn die Regierungen der Länder, die bereits in der Union sind, blockieren gemeinsame Beschlüsse. Gleichzeitig setzt sich Budapest massiv dafür ein, dass Länder am Westbalkan mit ähnlicher politischer Struktur rasch in die Union aufgenommen werden, vor allem Serbien.

Wie können diese despotischen Tendenzen eingegrenzt werden, besonders am Westbalkan? Darüber diskutieren Vedran Dzihic, Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) und Teresa Reiter, Europe´s Future Fellow beim Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM).

Moderation: Markus Müller-Schinwald, Ö1

Eine Veranstaltung von Ö1.

In Kooperation mit der Monatszeitschrift Datum und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP).

Info

Österreichischen Institut für Internationale Politik
Institut für die Wissenschaften vom Menschen
Datum