Michael Musalek im Großen Sendesaal

(c) Rania Moslam

Auf eine Melange mit Musalek

Thema ist der Dauerbrenner Alkohol und die Frage, ob Alkohol Beziehungsstifter oder Beziehungskiller ist.

Alkohol hat eine klar enthemmende Wirkung auf uns Menschen, die uns dabei helfen kann, unseren Mitmenschen näher zu kommen. Nach dem Genuss von Alkohol fällt es uns schon nach kurzer Zeit leichter, auf Menschen zuzugehen, da Alkohol uns dabei hilft, die Hemmungen zu überwinden. Doch die Dosis macht das Gift. Die Zufuhr von größeren Mengen Alkohol kann zerstörerische Auswirkungen haben, es enthemmt auf starke Weise und fördert zugleich das Entstehen von aggressiven Gefühlzuständen. Neben der körperlichen Schädigung ist es insbesondere die Beziehungsstörung, die unmäßiger Alkoholkonsum zum Vorschein bringt, da Alkoholmissbrauch sehr zerstörerisch und belastend für zwischenmenschliche Beziehungen aller Art ist. Insofern kommt dem Alkohol spannenderweise hier diese Doppelrolle zu, des „Stifters“ und „Zerstörers“.

Bei einer Melange spricht der Leiter des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien und Berlin, Prof. Dr. Michael Musalek, über unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen von Krisen und psychischen Ausnahmesituationen sowie über Bewältigungsstrategien und Veränderungsprozesse. Dabei geht er anhand von monatlich ausgewählten Themenkomplexen auch auf Fragen des Publikums ein.

Haimo Godler

Haimo Godler (c) Ursula Hummel-Berger

Moderiert wird der Abend von Haimo Godler (Ö1), der auch die Fragen des Publikums stellt. Schicken Sie uns Ihre Fragen zum Thema per E-Mail oder via Facebook.

Info:

Institut Sozialästhetik und psychische Gesundheit Wien
Institut für Sozialästhetik und psychische Gesundheit Berlin

Alkohol hat eine klar enthemmende Wirkung auf uns Menschen, die uns dabei helfen kann, unseren Mitmenschen näher zu kommen. Nach dem Genuss von Alkohol fällt es uns schon nach kurzer Zeit leichter, auf Menschen zuzugehen, da Alkohol uns dabei hilft, die Hemmungen zu überwinden. Doch die Dosis macht das Gift. Die Zufuhr von größeren Mengen Alkohol kann zerstörerische Auswirkungen haben, es enthemmt auf starke Weise und fördert zugleich das Entstehen von aggressiven Gefühlzuständen. Neben der körperlichen Schädigung ist es insbesondere die Beziehungsstörung, die unmäßiger Alkoholkonsum zum Vorschein bringt, da Alkoholmissbrauch sehr zerstörerisch und belastend für zwischenmenschliche Beziehungen aller Art ist. Insofern kommt dem Alkohol spannenderweise hier diese Doppelrolle zu, des „Stifters“ und „Zerstörers“.