Porträt von Wolfram Berger

Wolfram Berger © GORK

Wolfram Berger liest Karl Valentin

Wolfram Berger entführt das Publikum mit schauspielerischer Finesse in die scheinbar absurden, aber hoch logischen Wort- und Gedankenspiele Karl Valentins.

Ein Abend, an dem der Sinn mit unterschiedlichen Vornamen wachelt – einmal als Froh-, dann als Un-, manchmal als Irr- und immer wieder als Tiefsinn.

Die Karl-Valentin-Lesung von Wolfram Berger ist längst legendär, wobei von Lesung – zwischen verschmuddelten Notizzetteln, schnoddrigem Gitarrenspiel, Requisiten aus dem Plastiksackerl (wie ein Stein aus der Steinzeit und Adams Apfel), biografischen Berichten über Valentin und den in perfektem Bayrisch servierten Szenen – eigentlich keine Rede sein kann.

Berger stellt dabei zum Beispiel Valentins erschütternde Frage "Warum können wir unsere Stimme hören, aber unseren Blick nicht sehen?" auf eine Art in den Raum, dass man nicht zwischen dem legendären Original und dem Schauspieler vergleichen will.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Ö1.

Hör-Tipp

Kabarett-Direkt ist ab 20:00 Uhr live in Ö1 zu hören.