Senta Berger

(c) Senta Berger privat

Aus dem Archiv: Senta Berger

Aus gesundheitlichen Gründen muss die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Senta Berger wurde in Wien geboren, gemeinsam mit ihrem Vater, dem Musiker und Komponisten Josef Berger, trat sie bereits im Alter von vier Jahren auf. Mit sechzehn Jahren begann Senta Berger ein Schauspielstudium am Wiener Max-Reinhardt-Seminar, als bislang jüngste Studentin der Schauspielschule. Zu ihrem Jahrgang gehörten unter anderem Erika Pluhar und Elisabeth Orth.

Nach ersten Erfolgen in Heimatfilmen übersiedelte die junge Schauspielerin 1962 nach Hollywood, wo sie neben Stars wie Kirk Douglas, Charlton Heston, Frank Sinatra oder Yul Brynner vor der Kamera stand. 1969 kehrte Senta Berger nach Europa zurück. Sie gründete mit ihrem Mann, dem Regisseur Michael Verhoeven, eine erfolgreiche Produktionsfirma, Sentana, die zahlreiche mit Auszeichnungen gewürdigte Filme produziert hat, u.a. "Die weiße Rose", "Das schreckliche Mädchen" (ausgezeichnet mit dem New York Critics Award, Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung, Silberner Bär der Berlinale), "Die schnelle Gerdi" und "Mutters Courage" nach dem gleichnamigen Theaterstück von George Tabori sowie die Dokumentation "Menschliches Versagen".

Von 1974 bis 1982 war Senta Berger die viel umjubelte Buhlschaft an der Seite von Curd Jürgens und Maximilian Schell bei den Salzburger Festspielen. Ob am Theater, beim Film oder im Fernsehen – die charismatische Schauspielerin weiß in vielen Rollen zu überzeugen. Sie ist auch für ihre Rezitationsabende und Lesungen bekannt. Ihre Fernsehserien wie "Kir Royal" und "Die schnelle Gerdi" wurden Kult. 2026 ist sie im Kino in der Verfilmung von Joachim Meyerhoffs Autobiografie "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" zu sehen.

In Zusammenarbeit mit ORF III und dem Multimedialen Archiv des ORF.

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In Kooperation mit der Tageszeitung "Die Presse".