Maria Sibilia

Maria Sibilia (c) Felicitas Matern

Frauen forschen: Maria Sibilia

Elke Ziegler begrüßt eine der renommiertesten Molekularbiolog:innen weltweit.

Diese Gesprächsreihe stellt Frauen in der österreichischen Spitzenforschung in den Mittelpunkt und möchte dabei auch die breitere Öffentlichkeit stärker für die Bedeutung von Grundlagenforschung sensibilisieren.

50.000 Menschen erhalten in Österreich jedes Jahr die Diagnose Krebs. Diese Diagnose erschüttert nach wie vor und stellt vieles in Frage – für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien und Umgebung. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren große Fortschritte in der Behandlung von Krebs gemacht und der Krankheit viel von ihrem Schrecken genommen. Warum entsteht Krebs überhaupt und wo steht man in der Wissenschaft am Weg hin zu einer nicht mehr tödlichen, sondern chronischen Erkrankung? Und wie sieht der Alltag einer Krebsforscherin aus, die gleichzeitig auch Wissenschaftsmanagerin ist? Darüber spricht Maria Sibilia, Leiterin des Krebsforschungszentrums der Medizin-Universität Wien mit Elke Ziegler im RadioCafe.

Maria Sibilia ist Professorin für Zelluläre und Molekulare Tumorbiologie und Leiterin des Instituts für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien. Sie hat Biologie an der Universität von Pavia studiert und sich während ihres Doktoratsstudiums auf Genetik spezialisiert. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Rolle von Signalwegen im Epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) bei Krebszellen und deren Interaktionen. Zusätzlich ist sie Präsidentin des Senats der Medizinischen Universität Wien.