Emily Stewart

(c) Maria Frodl

On Stage: Emily Stewart

Die vielgefragte Geigerin und Komponistin Emily Stewart präsentiert, begleitet von Lukas Lauermann und Judith Ferstl, ihr Debütalbum "The Anatomy of Melancholy", das virtuos Klassik, Jazz und Folk mit Improvisation und Singer-Songwritertum verbindet.

The Anatomy of Melancholy, das Debüt-Projekt der costa-ricanischen/britischen Geigerin Emily Stewart, basiert auf dem gleichnamigen Werk des Schriftstellers Robert Burton aus dem Jahre 1621. Burtons Werk handelt von der Idee, dass das menschliche Dasein und unsere Wahrnehmung in erster Linie von der Melancholie geprägt sind; dieses Motiv wird auf psychische, historische und philosophische Aspekten hin untersucht. Ähnlich wie das Buch ist Stewarts Musikprogramm eine Sammlung von Miniaturen, die konzeptuell durch das gemeinsame Thema Melancholie verbunden sind. Sie schöpft Inspiration aus der Fülle ihres eigenen, vielseitigen Hintergrunds: Hier finden sich Klänge aus der Klassik, dem Great American Songbook, der keltischen Volksmusik, und der freien Improvisation zusammen.

Emily Stewart

(c) Maria Frodl

Die Musik – ob kleine Werke aus der Klassik, Folk Songs oder Eigenkompositionen – wurde von ihr gekonnt für Streichtrio arrangiert. Songs sowie gesprochene Gedichte und Vignetten aus Burtons Buch und aus eigener Feder werden mit der Musik zu einem verführerischen Ganzen verflochten. Mehr als eine rein musikalische Darbietung vermag The Anatomy of Melancholy den Zuhörer in eine Welt voller Sehnsucht und Erinnerung zu versetzen.

Live in Ö1

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In Kooperation mit der Tageszeitung "Die Presse"

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Emily Stewart