ORF Klangtheater

ORF Klangtheater © Vedran Pilipović

Das KlangTheater im ORF RadioKulturhaus

Hier kann man ungestört und ohne jede Ablenkung zuhören, aufpassen und mitdenken. Hier wird ausprobiert und experimentiert.

Und genau das wollen wir in der neuen Saison 2021/22 wieder vermehrt tun. Da das RadioCafe vorübergehend wegen Bauarbeiten geschlossen ist, werden bekannte RadioCafe-Reihen wie der Ö1 Klassik-Treffpunkt, Jazztime, 5 Millionen Pesos u. a. im KlangTheater stattfinden aber auch Neues ist für diesen Raum geplant.

Eröffnet wurde das KlangTheater 1998, als ein von André Heller konzipiertes Hörmuseum mit speziellen Soundshows. Die Besucher/innen wurden, wie in einer begehbaren Geisterbahn, durch mehrere Räume geschleust. Um sich besser auf die Akustik konzentrieren zu können, war die Beleuchtung fast finster gehalten. Später wurde der Raum für Hörspiele genutzt. 2012 wurde es technisch erneuert und vom ORF RadioKulturhaus immer wieder als Spielstätte genutzt.

  • KlangTheater

    (c) Ingo Pertramer

  • KlangTheater

    (c) Ingo Pertramer

  • Kunst der Demokratie mit Noll

    (c) Xenia Trampusch

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Einzigartige Location mit Retro-Charme

Es ist dunkel, unterirdisch und schalldicht – eine Art Stollen unter dem Funkhaus. Nur für das Hören gebaut. Dementsprechend erlaubt es ein besonders hohes Maß an Konzentration. Es ist schmal und seine Wände und Böden haben Patina angesetzt, die auch bewusst nicht kaputtrenoviert wurde. Im Gegenteil, die aus zahlreichen ORF-Produktionen im Laufe der Jahre zusammengewürfelten Sessel – jeder einzelne mit Geschichte – unterstreichen: hier wird gebohrt und abgearbeitet, ausprobiert und hingehört, mitgelebt.

Mit Hörobjekten von Johann Graber und den "Kopffüßlern" von Oswald Tschirtner - Künstler aus dem Art Brut Center Gugging - wird auch künstlerisch dem Hören Rechnung getragen - der Hörraum wird hier auch zum Kunstraum.