Klaus Webhofer am Rednerpult

(c) Xenia Trampusch

Klartext: The Big Easy

Unter recht düsteren Vorzeichen beginnt am 31. Oktober in Glasgow die 26. UN-Klimakonferenz (COP 26). In großen Teilen der Politik, aber auch der Gesellschaft ist die Klimakrise noch nicht angekommen.

Da gibt es noch zu viel Leichtsinn, Sorglosigkeit und kurzfristiges Gewinnstreben, warnt die Wissenschaft immer lauter und unmissverständlicher. Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat unlängst daher das „Bla Bla Bla“ der Politik scharf kritisiert.

Tatsächlich ist man von dem im Pariser Klimaabkommen festgelegten Ziel, die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, weit entfernt. Treibhausgasemissionsziele nachschärfen und verbindlich festlegen sowie die Finanzierung von Klimaprojekten auf die Beine stellen, sind denn Ziele dieser Weltklimakonferenz. Oder: Vom Reden endlich ins Tun kommen.

Aber warum geht beim Klimaschutz eigentlich so wenig weiter? Welche Verantwortung haben die reichen Staaten gegenüber den ärmeren? Ist die Wirtschaft beim Umstieg auf eine emissionsfreie Welt tatsächlich weiter als die Politik? Sind Verbote eine Lösung oder müssen wir uns an die Erderwärmung und Extremwetterereignisse ganz einfach gewöhnen?
Und last, but not least: Was müsste Österreich gegen seine miserable Klimabilanz tun?

Bei Klaus Webhofer diskutieren u. a.:
Wolfgang Anzengruber, CEO's for Future, Ex-Verbund-Chef
Anika Dafert, Fridays for Future-Aktivistin
Monika Langthaler, Direktorin der Schwarzenegger Climate Initiative und Organisatorin des Austro World Summit
Thomas Schinko, Klimaökonom, Scientists for Future

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ö1, unterstützt von Kattus.

Hör-Tipp:

Klartext ist live in Ö1 zu hören.