Portrait von Elena Ledda

(c) Pierluigi Dessi

Onde d’Italia: Elena Ledda

Das vierte Konzert unserer "italienischen Welle" bringt die sardinische Sängerin Elena Ledda mit ihrem neuen Album "Làntias" nach Wien.

Elena Ledda widmet sich der Wiederentdeckung von alten Volksliedern ihrer Heimat Sardiniens, sie bereiste dafür sogar die entlegensten Bergdörfer um alte Gesänge zu sammeln und zu studieren. Ihr kraftvoller Gesang fliegt über die Berge Sardiniens wie ein freigelassener Vogel. Gemeinsam mit ihrem sardischen Landsmann und langjährigen Weggefährten Mauro Palmas gründete sie die Gruppe "Suonofficina", die den Versuch wagte, die alte musikalische Tradition mit neuen, freieren Musikformen zu vermischen. Ein Unternehmen, das international große Zustimmung und Anerkennung erfuhr. Ihr erstes Album brachte die 1959 geborene Sängerin mit gerade einmal 20 Jahren heraus, viele weitere folgten. Soeben hat sie für ihr aktuelles Album "Làntias" den wichtigsten Preis der italienischen Musikkritik erhalten. 1991, 2010 und 2018 stand sie bei einem der bedeutendsten und größten Folk-Festivals Europas, dem Rudolstadt-Festival, auf der Bühne, und zuletzt als eine der drei Stimmen im Ausnahmeprojekt "Bella Ciao".
"Sie könnte für den Mittelmeerraum eine ähnliche Rolle spielen wie die Argentinierin Mercedes Sosa für Südamerika". (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Wien.