Portrait von Paul Schuberth und Tomáš Novák

(c) Elena Shirin

Paul Schuberth & Tomáš Novák

Die beiden Musiker bringen ein besonderes Weihnachtsprogramm zwischen "besinnlich" und "Sinne raubend" auf die Bühne.

Seit 2014 sind der oberösterreichische Akkordeonspieler Paul Schuberth und der tschechische Geiger und Sänger Tomáš Novák im Spannungsfeld zwischen E- und U-Musik, zwischen Althergebrachtem und Neuerfundenem, zwischen Geplantem und Spontanem musikalisch-kreativ tätig.

Das zu hörende "Weihnachtsprogramm" ist eine Besonderheit: Hier versuchen sie mit allerlei Instrumenten bekannten, aber auch unbekannten Weihnachts- und Adventsliedern aus Österreich und Tschechien Klänge zu entlocken, von denen man nicht wusste, dass sie in diesen stecken könnten. Hier unbekannte, aber wunderschöne tschechische Weihnachtslieder in experimentellen Arrangements bekommt man eher selten zu hören. Ebenso unbekannt dürfte aber auch "Süßer die Glocken nie klingen" als Ratschenitza klingen. Kritische Texte und schräge Eigenkompositionen runden diesen Abend mit Ecken und Kanten ab.