Annette-Mann (c) Austrian Airlines DBS, Konrad Paul Liessmann (c) Arman Rastegar
Was die Welt zusammenhält
MO | 20 04 2026 | 19:30 Uhr
RadioCafe
Eintritt: FREI
Anmeldung über das ORF RadioKulturhaus Kartenbüro
Sie kommen für eine Stunde zusammen, um zu reden. Zwei Menschen, die in ganz und gar unterschiedlichen Berufen erfolgreich sind, tauschen ihre Gedanken und Ideen aus. Wie steht es in den jeweiligen Bereichen um Neugier, Kreativität und Konkurrenzdenken? Welche Rolle spielt das Scheitern am Weg zum Erfolg? Was kann man voneinander lernen?
Seien Sie dabei, wenn Wissenschafter:innen gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft im RadioCafe Platz nehmen, um sich über die Zukunft zu unterhalten. Freuen Sie sich auf inspirierende Gespräche über wissenschaftlichen Fortschritt, gesellschaftliche Verantwortung und über den Mut, neue Wege zu beschreiten.
Annette Mann wuchs im niederbayrischen Simbach am Inn nahe der österreichischen Grenze auf. Sie studierte Betriebswirtschaft in Ingolstadt und während des Studiums sammelte sie bereits Erfahrungen in der Automobilindustrie bei BMW und Daimler. Außerdem hat sie einen Executive Master of Business Administration an der Kellog School of Management der Northwestern University in Evanston, Illinois, erworben. Sie begann 2003 ihre Laufbahn als Trainee bei der Lufthansa Group und durchlief verschiedene Stationen im Rahmen eines Nachwuchsführungskräfteprogramms. Bis 2012 arbeitete sie in unterschiedlichen Positionen in den Bereichen Produkt, Vertrieb und Strategie. Unter anderem verantwortete sie die Einführung der Premium Economy Class bei Lufthansa zwischen 2013 und 2015. Ab 2016 war Annette Mann zuständig für das Kundenerlebnis an Bord der Flugzeuge sowie in den Lounges. Zudem war sie Co-Verhandlerin beim Teilverkauf der Catering-Tochter LSG und leitete das Nachhaltigkeitsprogramm der Lufthansa Group. Seit Jänner 2022 ist Annette Mann Vorstandsvorsitzende der Austrian Airlines.
Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien und habilitierte sich ebendort. Er ist Essayist, Kulturpublizist, Literaturkritiker und Professor emeritus für Philosophie an der Universität Wien. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Arbeiten zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie sowie zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts wurden von ihm veröffentlicht. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, unter anderem den Staatspreis für Kulturpublizistik, den Paul Watzlawick Ehrenring, den Wilhelm-Hartel-Preis und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Seit 1996 ist er wissenschaftlicher Leiter, seit 2024 Co-Intendant des "Philosophicum Lech" und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay-Verlag. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Internationalen Günther-Anders-Gesellschaft, deren Obmann er von 2012 bis 2023 war. Zuletzt sind von ihm erschienen: "Bildung als Provokation" (2017); "Alles Lust will Ewigkeit. Mitternächtliche Versuchungen" (2021); "Lauter Lügen" (2023); "Der Plattenspieler" (2025); "Was nun? Eine Philosophie der Krise" (2025).
In Kooperation mit dem Wissenschaftsfonds FWF und Ö1.
