Martin Moro

(c) Gerhard Donauer

Jazztime: Martin Moro

Feingeist des Blues: Der Grazer Sänger-Gitarrist Martin Moro spricht bei Andreas Felber über sein neues Album sowie "hawaiianische Volkslieder aus der Steiermark".

Martin Moro gilt als Feingeist unter den Protagonisten der österreichischen Blues-Szene, als Mann der geistreichen, leisen, filigranen und doch virtuosen Töne. Dabei erweist er sich als offener, nicht puristischer Musiker: Bei Moros letztem Konzert im RadioCafe im Oktober 2024 waren Singer-Songwriter-Stücke aus eigener Feder ebenso zu hören wie traditionelle Americana-Songs und eine Fassung des "Erzherzog-Johann-Jodlers".

In den vergangenen Monaten lag der Fokus des 58-Jährigen auf der Arbeit an seinem nächsten Album, dessen Erscheinen für Frühjahr 2026 angekündigt ist. Schwerpunkt: instrumentale Bearbeitungen von alten Kirchenhymnen und Gospelsongs. Mit Andreas Felber spricht Martin Moro über das neue Werk, generell über seinen vielfältigen musikalischen Kosmos zwischen Blues, Songwriting und Volksmusik – und warum er gerne "hawaiianische Volkslieder aus der Steiermark" schreibt.