Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann (c) BuchWien/Nicola Montfort

Wiener Vorlesungen: Krieg und Ökonomie

Bestsellerautorin und Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann analysiert die Zusammenhänge zwischen Krieg und Ökonomie, die im öffentlichen Diskurs zu wenig beachtet werden.

Bewaffnete Konflikte werden meist unter militärischen, politischen und diplomatischen Gesichtspunkten analysiert. Die wirtschaftliche Dimension bleibt dabei jedoch oft unbeachtet. Dabei ist sie von zentraler Bedeutung: Jede Waffe kostet Geld – und so wird Geld zur "Waffe aller Waffen". Wirtschaftliche Druckmittel können mitunter wirkungsvoller sein als Drohnen und Raketen. So genügte es dem Iran im Frühjahr 2026, die Straße von Hormus zu schließen, um der Supermacht USA die Stirn zu bieten. Krieg und Ökonomie sind eng miteinander verbunden: Wer das eine verstehen will, muss auch das andere in den Blick nehmen.

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftsredakteurin bei der "tageszeitung" (taz) in Berlin. Die gebürtige Hamburgerin absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau und studierte anschließend Geschichte und Philosophie. Sie ist Autorin mehrerer Bestseller, zuletzt erschien "Geld als Waffe – Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet".

Moderiert wird der Abend von Günter Kaindlstorfer.

In Kooperation mit den Wiener Vorlesungen.