Kimyan (c) Luise Reichert, Mamadou Diabate (c) Julia Geiter
SoloTogether: Mamadou Diabaté und Kimyan
MI | 11 11 2026 | 20:00 Uhr
Großer Sendesaal
Eintritt: EUR 24,–
Ermäßigungen:
ORF RadioKulturhaus-Karte 50%, Ö1 Club 15%
Mamadou Diabate ist ein Meister des Balafons, des westafrikanischen Xylofons. In seiner Heimat Burkina Faso wurde er mehrfach ausgezeichnet, in seiner Wahlheimat Österreich erhielt er den World Music Award 2011, 2012 gewann er den Grand Prix "Triangle du Balafon" in Mali. Mamadou Diabaté entstammt einer Griot-Familie aus Burkina Faso, in der das Musizieren seit Generationen als Beruf ausgeübt wird. Als Soloinstrument öffnet das Balafon europäischen Zuhörern die Tür zu westafrikanischen Melodien. Mit unglaublicher Virtuosität und rhythmischer Finesse spielt Mamadou wunderbare Melodien, die durch seinen Gesang ergänzt werden. Seine Schlägel bewegen sich so schnell, dass das Auge ihnen kaum folgen kann. Und wer nicht sähe, dass Mamadou allein auf der Bühne steht, würde beim Hören meinen, es spielten drei Musiker.
Kimyan (fka Kimyan Law) ist ein kongolesisch-österreichischer Musiker, Produzent, Filmemacher und Maler – ein interdisziplinärer Künstler, der afrikanische Instrumente, Muster und Einflüsse in seine Musik integriert und ihr so inmitten kühler elektronischer Klänge eine seltene, organische und menschliche Note verleiht. Die intensive Auseinandersetzung mit seinen kongolesischen Wurzeln hat ihn dazu inspiriert, komplexe Mosaike aus archaischer Bild- und Klangwelt sowie moderner Ästhetik zu erschaffen. Bei seinen Live-Konzerten entführen die Songs und ihre Geschichten das Publikum in farbenreiche Klanglandschaften und Traumwelten – tief hinein in das Universum von Kimyan. Durch das Zusammenspiel von Live-Drumming, Sampling und instrumentaler Performance entsteht die Musik unmittelbar im Augenblick; dies verleiht dem Konzert eine warme, organische Qualität, die einen wohltuenden Kontrast zu den oft schematischen Ansätzen bei der Darbietung elektronischer Musik bildet.
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In Kooperation mit der Tageszeitung "Die Presse".
