Avin Ahmadi (c) Dino Rekanovic, Savin Hazin (c) Maria Frodl
SoloTogether: Avin Ahmadi und Sarvin Hazin
DI | 20 10 2026 | 20:00 Uhr
Studio 3
Eintritt: EUR 22,–
Ermäßigungen:
ORF RadioKulturhaus-Karte 50%, Ö1 Club 15%
Die iranische Oud-Spielerin, Sängerin und Komponistin Avin Ahmadi präsentierte im April dieses Jahres ihre Debüt-EP "Liminal" live. Die 21-jährige Musikerin zählt heute zu den spannendsten neuen Stimmen der österreichischen Musikszene. In eine künstlerische Familie hineingeboren, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Oud und studierte am Konservatorium in Teheran. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Wien, um ihre musikalische Laufbahn weiterzuentwickeln. Derzeit studiert sie Jazz-Improvisation an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, arbeitet mit renommierten Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Genres zusammen und tourt mit ihrem Solo-Projekt erfolgreich durch Europa. In ihrer Musik verfolgt Avin Ahmadi einen erzählerischen, emotionalen Ansatz – und auch "Liminal" ist ein sehr persönliches Werk.
Sarvin Hazin ist eine in Wien lebende Violinistin, Komponistin und Improvisatorin. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen klassischem Repertoire, zeitgenössischer Musik, Improvisation und eigenen Kompositionen, wobei iranische Musik und Kultur eine wichtige Inspirationsquelle bilden. Neben der Violine spielt sie Kamancheh, die ihr weitere Klangräume eröffnet. Als Solistin trat sie unter anderem mit den Wiener Symphonikern und dem Ensemble Resonanz auf und arbeitete mit zahlreichen renommierten Musiker:innen zusammen. Zu ihren Auftrittsorten zählen die Elbphilharmonie Hamburg, der Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Ihr Konzertfachstudium Violine bei Rainer Küchl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schloss Hazin mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie weiterführende Studien in Kammermusik bei Johannes Meissl. Hazin ist in verschiedenen Kammermusikformationen aktiv, darunter Trio Terrea, das Omen String Quartet und das Ensemble Kurdophone. Mit Trio Terrea beschäftigt sie sich intensiv mit zeitgenössischer mikrotonaler Musik. Im Omen String Quartet trifft klassisches und zeitgenössisches Repertoire auf Volksmusiktraditionen aus unterschiedlichen Regionen der Welt. 2025 erschien bei Innova Recordings „Neera“, ihr gemeinsam mit der Bratschistin und Komponistin Kimia Hesabi entwickeltes Album mit Eigenkompositionen beider Musikerinnen.
